„Zum Thema Piratenpartei & meine Äusserungen dazu hat @ennomane was geschrieben & ich habe kommentiert: http://bit.ly/Jlf4j“

– @saschalobo.

Muss man das noch zusätzlich erklären? Doch, ich befürchte leider, man muss.  Die Geschichte geht so: Sascha Lobo, Internetguru und lustiger Medienhüpfbold mit ziemlich „rebellischem“ Haarschnitt  (die Anführungszeichen deuten an, dass das höchstens meine Oma rebellisch findet) äußert sich kritisch zur Piratenpartei und sagt das, was recht offensichtlich ist (sind ja recht konzeptlose Typen, diese „Politiker“ aus eben jenem Verein). Das wiederum findet @ennomane nicht so toll, weil der ja selbst Mitglied dieser Partei ist und bloggt darüber, dass Lobo ja als Lobbyist von diversen Medienvereinen gar nicht die nötige Distanz hätte. Der aber wiederum hat diesen Post entdeckt und einen langen Kommentar darunter geschrieben, der mit den Worten „übrigens bin ich Jesus“, äh, sorry, mit den Worten:

„ich bin selbständig, unabhängig und stehe auf keiner Gehaltsliste. Im Gegenteil lebe ich in erster Linie von Beratung (derzeit übrigens null Verlage), in zweiter Linie von Vorträgen und Projekten, in dritter Linie von Büchern. Die Sachen, die ich sage, sage ich, weil ich diese Meinung vertrete und dafür Gründe der Überzeugung habe.“

endet. Und damit das ja viele Leute lesen, wie toll der Lobo ist, twittert er gleich noch schnell, dass es da diesen pösen, kritischen Artikel über gibt, den er selbstverständlich kommentiert hat, weil er sich ja jeglicher Kritik stellt und ganz open-minded ist und so. Ich geh kotzen.

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